Bitratenkarten mit Glasfaser, Kupfer und KabelTV-Anschluss

Alle Regionen für die Bitratenkarten erstellt wurden



Jede Adresse erhält eine konkrete Bitraten-Aussage

Auf Bitratenkarte.de erfahren Sie, was Ihr Haus tatsächlich für eine Download Bitrate erreichen könnte.

Die Bitratenanalyse basiert auf einem von uns entwickelten Planungstool, welches autark und unabhängig von Netzbetreibern arbeitet.
Für diese adressgenaue Analyse verlassen wir uns nicht auf Aussagen von Netzbetreibern, sondern ermitteln für jede Adresse die Kabeldaten und zusätzlich die bestehende sowie geplante Technik in den Verteilerkästen.

Darstellung unterschiedlicher Breitbandtechnologien

Für einen Breitbandanschluss existieren drei verbreitete Technologien:

Glasfaser - Kupfer - Kabel-TV

In der Bitratenkarte zeigen wir für jedes Haus, welche Technologie für den Breitbandanschluss möglich ist. Alle Häuser, die einen Kupfer- oder Glasfaseranschluss verfügen, werden mit einem farbigen Marker gekennzeichnet. Häuser, die zusätzlich über Kabel-TV versorgt werden, sind in einem Kabel-TV-Gebiet dargestellt (im Bild rot eingefärbt).

Die Bitratenanalyse - kurz erklärt

Die Bitratenanalyse untersucht die Breitbandversorgung jeder einzelnen Adresse in einer Kommune.
Diese detaillierte Analyse hilft zur Erkennung unterversorgter Anschlüsse oder beim Finden von Schwachstellen (“weiße Flecken“) in vermeintlich versorgten Gebieten.

Auf dieser Webseite können sich die Bürger über Ihre Downloadbitraten informieren. Neben der Darstellung des aktuellen Status, wird die Entwicklung und künftige technische Updates (zum Beispiel Vectoring) simuliert. Dabei werden auch die Bauvorhaben der Nachbarkommune sowie die Ausbaumaßnahmen aller Netzbetreiber berücksichtigt.




Auch Ihre Kommune soll Vorreiter im Breitbandausbau werden?


Klicken Sie auf den PDF-Button.
Hier erklären wir, wie die Analyse funktioniert und welche Vorteile sie bietet.

Weitere Infos zum Breitbandausbau - Einfach erklärt

Was ist eine Bitrate?

Eine Bitrate gibt die Geschwindigkeit der Leitung an. Die Einheit hierfür ist Bit pro Sekunde kurz Bit/s. Das M steht in dem Fall für Mega und bedeutet Million. -->MBit/s.

Was ist der Unterschied zwischen Downloadbitrate und Uploadbitrate?
Bei den Bitraten unterscheidet man zwischen der Uploadbitrate und der Downloadbitrate.


Uploadbitrate
benötigen Sie dann, wenn Sie eine Datei wie zum Beispiel ein Foto oder Video an einen Freund schicken. Zum Beispiel per Dropbox oder Email.


Downloadbitrate
wird immer dann benötigt wenn Sie zum Beispiel Webseiten besuchen, Videos streamen (Youtube) oder etwas herunterladen.


Für die meisten ist deshalb die Download-Geschwindigkeit viel interessanter als die Upload-Bitrate. Auf dieser Webseite reden wir ausschließlich von Downloadbitraten. Im Übrigen sind die Upload-Geschwindigkeiten meist langsamer.

Hier ein paar Beispiele:

Technik Download Upload
VDSL 50 MBit/s 10 MBit/s
VDSL mit Vectoring: 100 MBit/s 40 MBit/s
Glasfaser (FTTB/FTTH) < 100 MBit/s < 100 MBit/s


Interessant wird das Thema Upload wenn man viel in der Cloud arbeitet.

Wie schnell ist das wirklich?

Sie möchten ein Video von 1 Min mit etwa 150MB verschicken und herunterladen. Wie lange dauert das?

Technik Download-Zeit Upload-Zeit
DSL 1000 19 m 31 s 2 h 36 m
DSL 16000 1 m 15 s 19 m 31 s
VDSL25 48 s 4 m
VDSL50 24 s 2 m

Was bedeuten die Tachoanzeigen?


Die Tachoanzeigen dienen zum einen als Messwert, um mit einen schnellen Blick den Status des Breitbandausbaues einer Gemeinde zu erkennen. Zum Anderen dienen diese aber als Kenngröße um die Zielerreichung, die Bayern bzw. der Bund bezüglich des Breitbandausbaues vorgibt, abzugleichen.

Was bedeutet Vectoring?

Vectoring ist ein Verfahren, durch welches Störungen in den Kupferleitungen unterdrückt werden können. (Glasfaser haben keine Störungen)
Solch ein Verfahren kennt man auch aus dem Audiobereich, wenn Rauschen unterdrückt wird. Hier dreht man das Signal um (180° Drehung) und gibt es wieder auf die Leitung. Dadurch wird das Rauschen ausgelöscht.

Wie kann dies aktiviert werden? Hierzu muss keine zusätzliche Technik mehr verbaut werden, sondern das Vectoring-Verfahren kann über ein Software-seitiges Update eingespielt werden.

Wieso wird dieses Verfahren noch nicht angewandt? Damit Vectoring funktioniert kann aus technischen Gründen nur ein Netzbetreiber diese Technik betreiben.
Dadurch können zum Beispiel alle Gebäude, die an einem Schaltkasten hängen, nur von einem einzigen Anbieter den Internetanschluss beziehen.
Dies würde dann aber eine Monopolstellung des Anbieters bedeuten. Zur Zeit wird daran gearbeitet, wie man trotzdem auch andere Anbieter miteinbinden kann.
Fazit: Da gibt es noch einiges politisch sowie technisch zu regeln, aber man wird eine Lösung zum Wohle der Bürger finden.

Wieso, weshalb, warum Breitbandausbau?

Breitband bedeutet eine hohe Datenübertragungsrate zu haben, sprich ein schnelles Internet.
Seit 2008 hat Bayern begonnen den Breitbandausbau der Kommunen zu fördern, um allen Bürgern einen schnellen Internetzugang zu ermöglichen.

Die Förderverfahren im Überblick

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Das alte Bayerische Förderverfahren
Im Zeitraum 2008 bis 2014 gab es einen Zuschuss von etwa 20 % für den Breitbandausbau. Allerdings wurden bei diesem Verfahren nur die Schaltkästen/Verteilerkästen ausgebaut (mit ADSL2+). Das hieß man konnte maximal 16 Mbit/s erreichen. Die meisten erhielten aber weniger, das liegt einfach daran, wie weit man vom nächsten Schaltkasten entfernt ist.
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Das neue Bayerische Förderverfahren
Der große Aufschwung kam jetzt erst durch das neue Verfahren. Seit 2014 bis Ende 2018 stellt der Bayerische Staat nun den Kommunen einen Zuschuss von 60-90% den Kommunen zur Verfügung. In den Schaltkästen wird nun eine noch bessere Technik verbaut (VDSL) und Glasfaserleitung werden nun bis zu den Gebäuden(FTTB) bzw. sogar zu den Wohnungen(FTTH) gelegt. Maximal unterstützt der Staat den Ausbau pro Gemeinde mit 950.000€.